AIKIDO: Der Weg (DO) der Koordination (AI) der geistigen Energie (KI)

Aikido ist eine Selbstverteidigungskunst, die zwar einerseits auf den althergebrachten und traditionellen Techniken aufbaut, die aus vielen Budo-Künsten her bekannt sind, andererseits aber auf jedwede Angriffsidee verzichtet.
Aikido bedeutet, die Kraft des Gegners ausnutzen und sich selbst so zu bewegen, daß dem Gegner nichts anderes übrigbleibt als zu Boden zu gehen oder den Angriff aufzugeben.

Aikido bedeutet aber andererseits Schulung des Körpers und des Geistes, Umgang mit sich selbst und mit den Trainingspartnern. Im Aikido gibt es keine Kämpfe und keine Gegner. Es gibt nur Übungen und Partner. Das Fehlen der Wettkampfidee macht es möglich, Aikido bis ins hohe Alter auszuüben und sich trotzdem noch weiter zu verbessern.

Im Aikido sind die Rollen auf Nage (Ausführender) und Uke (Angreifer) verteilt. Während der Nage bei einer Übung seine Abwehrtechnik trainiert, hat der Uke die Möglichkeit, seinen Bewegungsfluß - sein Ukemi - zu verbessern. Wenn dies auch zwei getrennte Rollen sind, ist das Gesamtziel jeder Übung jedoch auch den gemeinsamen Energiefluß zwischen Nage und Uke zu optimieren und zu harmonisieren.

Aikido wurde durch O-Sensei Morihei Ueshiba begründet und umfasst neben Elementen des Ju-Jutsu auch Techniken des bo-jutsu (Stock-), ken-jutsu (Schwert-) und tanto-jutsu (Messer-Kampf).

  • AikidoGruppeBW-OB
Heinz, Dorothee, Ines & Timo mit Trainer Dirk Neblung, 2. Dan Aikido (mitte)
  • Jo-Kata Renate + Matthias 14
Demonstration von Stocktechniken aus der Jo-Kata.