Westfalenturnier in Witten


Benedikt und Josef erkämpften sich am Samstag beide einen guten dritten Rang auf dem Westfalenturnier in Witten. Josef begeisterte viele Trainer aus anderen Vereinen mit einer starken Turnierleistung. Josef ist in der Altersklasse U18 mit seinem gelben Gurt eine Besonderheit, meist tummeln sich ja blau und braun Gurte hier herum.

Deshalb gab es von anderen Trainern Lob für seinen Mut und seinen Kämpfergeist. Tatsächlich war Josefs erster Kampf auch sein stärkster. Er hielt sich die gesamten vier Minuten auf der Matte, griff an und versuchte zu kontern. Aber leider verlor der BWO Judoka mit einer kleinen Wertung diese Runde. Im nächsten Kampf geriet Josef in einen Armhebel, aus dem er sich nicht befreien konnte. Auch das Abschlagen gelang ihm nicht, da er auf seinem anderen Arm lag. Auf die Idee mit den Füßen abzuschlagen kam Josef in letzter Sekunde bevor der Arm zu Bruch gehen konnte. Aber angeschlagen war Josef nun, so dass er den letzten Kampf nur mit halber Sache angehen konnte und sich schnell einen Ippon einhandelte. Dennoch freute sich Josef über seine Medaille und geht frohen Mutes ins nächste Turnier.

Für Benedikt lief es auch auf den dritten Rang hinaus, obwohl auch der zweite Platz möglich gewesen wäre. Allerdings waren alle Kämpfer ein wenig angeschlagen, so dass nicht klar der bessere die Nase vorn hatte. Gegen Simon war der erste Kampf für Benne schnell beendet. Da Benedikt weiß, dass er gegen Simon (immerhin dritter auf der Deutschen Meisterschaft U18) nicht viel ausrichten kann, ließ er sich im Wurf mitrollen und so sparte er Kräfte für die anderen Kämpfe.

Diese Kraft setzte er im nächsten Kampf auch sehr gut um und gewann mit einem schönen Laufwürger, den sein Gegner zur Aufgabe zwang. Seinen nächsten Gegner nagelte, der Ottmarsbocholter der für die JG Münster startet, nach zwei Minuten mit einem Haltegriff fest auf die Matte. Im letzten Kampf hieß es dann Platz "zwei" oder "drei" ? Benedikt führte diese Begegnung klar an. Machte einen Angriff nach dem nächsten, aber ereichte keine Wertung. Und dann kurz vor Schluss, eine Sekunde locker gelassen und "IPPON" für den Gegner. Benedikt wurde mit einem klassischen Seoi-nage geworfen. Ende, Schluss, dritter Platz. Mit dem er auch zufrieden sein kann, aber wenn man schon die Silbermedaille vor Augen hat, ist dies nur ein kleiner Trost.

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