SV Herbern will mal wieder

Blau-Weiß Ottmarsbocholt zog 2013, hier im Spiel gegen den späteren Kreismeister SG Selm, in die Zwischenrunde ein. In diesem Jahr sind die Blau-Weißen Gastgeber.
Foto: WN v. 16.01.2014

Außenseiter schossen sich in den vergangenen Jahren zum Hallenmeister im Fußballkreis Lüdinghausen. Jetzt wäre mal wieder einer der Favoriten an der Reihe. Der SV Herbern will, erklärt dessen Trainer vor dem Turnier in Ottmarsbocholt.

Die Hallenmeisterschaft des Fußballkreises Lüdinghausen war in den letzten beiden Jahren kein gutes Pflaster für Favoriten. Mit der SG Beckinghausen 2012 und der SG Selm 2013 triumphierten Außenseiter. Ob bei der 22. Auflage der Indoor-Titelkämpfe vom kommenden Freitag bis Sonntag in Ottmarsbocholt eine der höherklassigen Mannschaften für klare Verhältnisse sorgt? Landesligist SV Herbern wäre bereit, nachdem der Rekordsieger (neun Titel) im Vorjahr in der Vorrunde rausgeflogen ist. „Zunächst wollen wir die erste Runde überstehen“, erklärt SVH-Trainer Christian Bentrup. „Und wenn wir teilnehmen, wollen wir möglichst auch gewinnen.“

Die 21 Vereine des Kreises kämpfen in fünf Vorrundengruppen am Freitag und Samstag um den Einzug in die Endrunde am Sonntag. Jeweils die beiden Gruppenbesten lösen das Ticket. Vor zwölf Monaten siegte im Finale Gastgeber SG Selm gegen den FC Nordkirchen mit 4:1 nach Neunmeterschießen. Dritter wurde der SV Südkirchen vor Eintracht Werne.

In der Gruppe A, der einzigen Fünfergruppe, spielen am Freitag ab 19 Uhr Herbern, Gastgeber BW Ottmarsbocholt, Davaria Davensberg, SuS Olfen (alle Kreisliga A) und C-Ligist SC Lünen. „Als Ausrichter wollen wir uns natürlich gut präsentieren“, so Ottmarsbocholts Coach Ralf Bülskämper. „Unser Ziel muss es sein, am Sonntag noch mit dabei zu sein.“ Bei den Davaren sitzt für Frank Möders (Ski-Urlaub) Tino Grote auf der Trainerbank. Für ihn haben die Hallenkreismeisterschaften keinen großen Stellenwert. „Dennoch ist das für uns keine Juxveranstaltung“, betont der Davensberger. „Aber ein konkretes Ziel haben wir uns nicht gesetzt.“

In der Gruppe B treten am Samstag Union Lüdinghausen, Fortuna Seppenrade, der SV Südkirchen und der SC Capelle an. Union Lüdinghausen spielt mit seiner Reserve (Kreisliga A). „Bei so einem Wetter sind die Hallenmeisterschaften so sinnvoll wie Glühwein bei 15 Grad plus“, sagt Trainer An­dreas Voll. Dennoch: „Wir werden alles versuchen, um so weit wie möglich zu kommen.“ Die Seppenrader Mannschaft wird für den beruflich verhinderten Meik Strickling vom Fußball-Obmann Lars Heimann betreut. Sie tritt mit einem Mixed aus ihren ersten beiden Teams an. „Klar wollen wir uns nicht blamieren, aber ein bestimmtes Ziel haben wir nicht“, sagt Strickling.

In der Gruppe C bekommt es Davertpokalsieger TuS Ascheberg mit der SG Selm, SV Stockum und FC Nordkirchen zu tun. Auch der TuS tritt wohl mit einer Mixedmannschaft an, die von Reserve-Coach Deniz Sahin betreut wird. „Wir gucken nur, was geht“, sagt Sahin.

Der VfL Senden spielt ebenfalls mit einem gemischten Team, betreut von Reservetrainer Wolfgang Jansen. Am Samstagnachmittag muss sich der VfL in der Gruppe D mit BW Alstedde, dem PSV Bork und Westfalia Vinnum auseinandersetzen. „Wir haben eine Hammergruppe“, sagt Jansen. „Aber wir wollen uns nicht kampflos geschlagen geben.“ In der parallel ausgespielten Gruppe E sorgen der Werner SC, Eintracht Werne und der TFC für prickelnde Ortsderbys. Vierter in der Gruppe ist GS Cappenberg.

Quelle: Westfälische Nachrichten vom 16.01.2014

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