BWO-Kunstrasen heiß ersehnt

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BWO-Kunstrasen heiß ersehnt

Kicker müssen zurzeit auf Nachbarplätzen trainieren / Arbeiten sollen im Oktober abgeschlossen werden

-Siegmar Syffus- Ottmarsbocholt – Gute Fortschritte macht der Bau des von den BWO-Kickern heiß ersehnten Kunstrasenplatzes: „Wenn wir weiterhin Glück mit der Witterung haben, gehe ich davon aus, dass Ende Oktober alles fertig ist“, blickt Abteilungsleiter Georg Goerdt optimistisch in die nahe Zukunft. Der Termin brennt den Fußballern unter den Stollen, weil die Seniorenmannschaften zum Training auf Plätze in Bösensell, Amelsbüren und Davensberg ausweichen mussten.

Denn zurzeit ist lediglich der Rasenplatz nutzbar, der über kein Flutlichtanlage verfügt. Angesichts der früh einsetzenden Dunkelheit sei der Platz in den Abendstunden nur sehr bedingt nutzbar, verdeutlicht Georg Goerdt die Problematik.

Die aktuell laufenden Arbeiten werden von der Firma Strabag Sportanlagenbau aus Dortmund durchgeführt. Mittlerweile wurde die Asche vom alten Platz komplett entfernt und die Drainage verlegt. Ferner ist der neu entstehende Platz komplett mit Pflastersteinen eingefasst. Zur Vorbereitung des Untergrundes für den Kunstrasen wird nun eine tragende Schotterschicht eingebaut. „Wir rechnen damit, dass der Grund in der nächsten Woche komplett gelegt wird. Dann erwarten wir den Polytan-Kunstrasen im Laufe der Herbstferien“, schildert der Abteilungsleiter das weitere Vorgehen.

Nach Auskunft der Gemeinde Senden wird die Gesamtmaßnahme rund 420 000 Euro kosten, falle damit aber um über 100 000 Euro günstiger aus als ursprünglich kalkuliert.

„Wir haben uns für diese Variante entschieden, weil sie spieltechnisch einem Naturrasen am nächsten kommt““, erklärt Georg Goerdt. Da die Fläche neben dem Kunststoffanteil ein Granulat-Sand-Gemisch enthalte, sei der Platz allerdings pflegeintensiver als die Plätze in Bösensell und Senden. Dank des Einsatzes von Platzwart Herbert Heitkötter, könne Blau-Weiß Ottmarsbocholt diese Arbeit selber leiste und erspare der Gemeindekasse Kosten. Weitere Kosten seien schon vorab durch den Einsatz der zweiten Mannschaft bei einzelnen Pflasterarbeiten eingespart worden.

Quelle: Westfälische Nachrichten vom 02.10.15