Schulterschluss ist Erfolgsmodell

JSG

 

Schulterschluss ist Erfolgsmodell

Jugendfußball: BWO und Davaria gehen mit ihrer JSG auch in die kommende Saison

-chrb- Ottmarsbocholt/Davensberg – Die JSG Ottmarsbocholt/Davensberg hat sich bewährt – die beiden „Muttervereine“ BWO und Davaria haben jetzt die Fortsetzung der Fußball-Jugendspielgemeinschaft beschlossen. Zwar ist der Antrag an den Fußballkreis Lüdinghausen noch nicht gestellt, doch dies sei nur eine Formalie, so Andrea Tegtmeier im Namen der JSG-Jugendobleute: „Wir brauchen nur noch den Stempel drunterzusetzen.“

 

Schulterschluss ist Erfolgsmodell

Jugendfußball: BWO und Davaria gehen mit ihrer JSG auch in die kommende Saison

-chrb- Ottmarsbocholt/Davensberg – Die JSG Ottmarsbocholt/Davensberg hat sich bewährt – die beiden „Muttervereine“ BWO und Davaria haben jetzt die Fortsetzung der Fußball-Jugendspielgemeinschaft beschlossen. Zwar ist der Antrag an den Fußballkreis Lüdinghausen noch nicht gestellt, doch dies sei nur eine Formalie, so Andrea Tegtmeier im Namen der JSG-Jugendobleute: „Wir brauchen nur noch den Stempel drunterzusetzen.“

Damit erweist sich das Projekt JSG im Fußballkreis Lüdinghausen als Erfolgsmodell: Auch die ebenfalls 2013 ins Leben gerufene Jugendspielgemeinschaft von SV Südkirchen und SC Capelle, die JSG „SüdCapp“, geht 2014/15 an den Start, so Kreis-Jugendobmann Rainer Gründges gegenüber den WN.

Mit elf Mannschaften war die Jugendspielgemeinschaft von Blau-Weiß Ottmarsbocholt und Davaria Davensberg in die Saison 2013/14 gestartet, ein Jahr später werden es mindestens 13 sein. Die 14. Mannschaft könnten die B-Juniorinnen sein, doch in dieser Altersklasse fehlen den Verantwortlichen noch einige Spielerinnen.

Die Blau-Weißen und die Davaren hatten 2013 aus der Not eine Tugend gemacht. Die geburtenschwachen Jahrgänge hatten die Nachwuchskader der beiden Vereine so weit ausgedünnt, dass in einigen Altersklassen, wie etwa bei den A-Junioren, keine Mannschaft mehr gemeldet werden konnte.

Das Zusammengehen der beiden Nachwuchsabteilungen schloss die Lücken. BWO und Davaria gemeinsam stellen zurzeit bei den Jungen jeweils eine Mannschaft von den A- bis zu den D-Jugendlichen. Die E-Junioren sind mit zwei Teams vertreten – ebenso die F- und die G-Junioren, bei denen auch Mädchen mitspielen können. Mit ihren älteren Kickerinnen haben Blau-Weiße und Davaren aktuell von den C- bis E-Juniorinnen jeweils ein Mädchenteam am Start. „Unsere Mädchenmannschaften sind sehr, sehr gut besetzt. Da haben wir wirklich großes Glück“, sagt Andrea Tegtmeier. 40 Prozent aller rund 220 JSG-Spieler seien Mädchen. „Das ist sagenhaft“, kommentiert die Davensbergerin.

Und die Nachwuchsspieler, männlich wie weiblich, bekommen nun noch mehr „Auslauf“: Zusätzlich steht am Davensberger Waldstadion jetzt ein Platz in der Größe 56 mal 44 Meter für Spiele der jüngeren Mannschaft zur Verfügung.

Neben dem „Lückenschluss“ scheint auch das zweite Ziel der JSG-Verantwortlichen, Spieler aus Ottmarsbocholt und Davensberg von TuS Ascheberg und SV Herbern zurückzulotsen, langfristig Erfolg zu haben. Einige Talente hätten schon den Weg zur JSG gefunden, so Tegtmeier, vor allem bei den D- und E-Junioren.

Auch organisatorisch sitzt die Klammer zwischen Ottmarsbocholt und Davensberg offenbar fest. „Die Zusammenarbeit verlief in den ersten neun Monaten absolut positiv“, gibt Tegtmeier das gemeinsame Resümee der beiden Jugendabteilungen wieder. Zwar stelle BWO „bedeutend mehr Trainer“ als die Davaria, ansonsten würden Arbeit wie Trainings- und Spielorte nach wie vor gleichmäßig auf beide Schultern verteilt. 

Quelle: Westfälische Nachrichten vom 24.04.2014